Anlässlich des 4. Europäischen Datenschutztages hat Microsoft eine Studie über den Einfluss von Online-Informationen auf das Berufs- und Privatleben veröffentlicht. Demnach suchen in Deutschland 59 Prozent (siehe Grafik) der Personalentscheider Informationen zum Bewerber im Internet. 16 Prozent haben sogar schon einmal einen Kandidaten aufgrund dieser Online-Angaben abgelehnt. Trotzdem berücksichtigt weniger als die Hälfte der Internetnutzer ihre Online Reputation, wenn sie Inhalte hochladen.
Da das Internet inzwischen die weltweit größte öffentlich verfügbare und am häufigsten genutzte Datenbank darstellt, in der Informationen nicht einfach gelöscht werden können, hat das ermittelbare Persönlichkeitsprofil einen immer größeren Einfluss auf das Berufs- und Privatleben von Einzelpersonen. Die im Auftrag von Microsoft durch Cross Tab Marketing Services durchgeführte Studie untersuchte die Wahrnehmung der Online Reputation durch Nutzer und Personalentscheider in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA. Unter Online Reputation versteht man die soziale Bewertung einer Person aus öffentlich verfügbaren Daten, basierend auf ihrem Verhalten, ihren Kommentaren und der Charakterisierung durch andere.
"Während sich die Nutzung des Internets im vergangenen Jahrzehnt grundlegend verändert hat, haben wir unser Verständnis, wie Online-Persönlichkeitsprofile das reale Leben beeinflussen, nicht im selben Maße weiterentwickelt", sagt Tom Köhler, Director Security Strategy & Communication bei Microsoft Deutschland. "Die heutige Erwachsenengeneration besitzt noch eine Art digitale Unschuld, weil nicht jeder Jugendstreich auf YouTube und Co. dokumentiert ist. Deshalb müssen die neuen 'digital natives' wachsam sein, aber gleichzeitig eröffnen sich neue Chancen, das eigene Image zu pflegen."
28. Jan. 2010 | 14:53 Alter: 221 Tag(e)

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